Kiefergelenkstherapie bei CMD

Cranio-Mandybuläre Dysfunktion (CMD) ist ein Überbegriff für strukturelle, funktionelle, biomechanische Fehlregulation der Muskel- oder Kiefergelenkfunktion. Diese Fehlregulationen können sich als Schmerzen im Gesicht- und Kieferbereich, Tinnitus (Ohrengeräusche), Kopfschmerzen, Nackenverspannungen oder Probleme bei der Mundöffnung und Mundschließung äußern.

Im engeren Sinn handelt es sich dabei um Schmerzen der Kaumuskulatur, Verlagerungen der Knorpelscheibe im Kiefergelenk und entzündliche oder degenerative Veränderungen des Kiefergelenks. Durch Physiotherapie kann man mit manueller Therapie muskuläre Verspannungen reduzieren und Gelenkfehlstellungen bzw. -funktionsstörungen behandeln.

Funktioniert und steht das Kiefergelenk mechanisch nicht in seiner richtigen Position, führt dies oft zu Störungen, die über Schmerzen und Beschwerden beim Kauen weit hinaus gehen.

Kiefergelenkstherapie kann indiziert sein bei:

  • Schienen- und Aufbissversorgung
  • Dauerhaftem Stress
  • Längere Zahn- und Kieferbehandlungen
  • Fehlbiss
  • Störungen bei der Mundöffnung und Mundschließung
  • Sturz/Schlag auf das Kinn/Gesicht
  • Knackgeräusche des Kiefergelenks
  • Tinnitus
  • Kiefersperre
  • Gesichtsschmerzen
  • Nackenverspannungen
  • Schluckbeschwerden
  • Kopfschmerzen/Migräne
  • Augenflimmern
  • Schwindel

Haben Sie Fragen? Wenden Sie sich gerne an Ihren Therapeuten!


Aktuelle Informationen:

Aktuell ist kein negativer Corona-Schnelltest notwendig, wenn Sie einen Termin wahrnehmen wollen.
Trotzdem gilt natürlich: Bei akuten Atemwegserkrankungen und Kontakt mit einem bestätigten Corona-Fall, kommen Sie bitte NICHT  in die Praxis!

(Stand: 26.04.2021)